Zuhause gegen den VfL Nagold

Zuhause gegen den VfL Nagold

Mit den Kickern aus dem Schwarzwald kommt ein Aufsteiger in die JAKO-Arena

Stück für Stück hat sich der FSV Hollenbach in den letzten Wochen nach vorne geschoben. Die Ergebniskrise scheint überwunden. Auf Platz vier steht der Verbandsligist mittlerweile. Nur drei Zähler hat Spitzenreiter Dorfmerkingen mehr. Allerdings ist es auch nach neun Spieltagen nach hinten noch eng: Rang elf, was der Relegationsplatz sein könnte, ist auch nur fünf Punkte entfernt. „Die Ergebnisse spiegeln jetzt auch wider, wie wir auftreten“, sagt Trainer Martin Kleinschrodt. Am Samstag (Spielbeginn 15 Uhr) kommt nun der Aufsteiger VfL Nagold in die Jako Arena.

Allerdings ist die Personallage der Hollenbacher etwas angespannt, Tizian Amon muss wegen eines Bänderrisses pausieren, Robin Dörner ist krank und Sebastian Hack (Muskelfaserriss) und Lukas Ryl fehlen schon längere Zeit. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Marc Zeller (Rückenprobleme), der auch schon beim 3:0 in Löchgau passen musste. Dafür kommt Markus Herkert in den Kader zurück. „Wenn wir so auftreten wie in den letzten Spielen, werden wir auch gegen Nagold etwas holen“, sagt Kleinschrodt. Aber er warnt auch vor dem Aufsteiger: „Die sind nicht schlecht.  Das ist wie Heiningen ein geschlossenes Team. Die halten dagegen. Das wird wieder ein enges Ding.“

Zuletzt stand in Löchgau auch die Defensive wieder stabil – es war der zweite zu Null Sieg in dieser Saison. Vor allem die zweite Halbzeit freute Kleinschrodt: „Da haben wir dominiert. Die haben es mit kleinen Nickligkeiten probiert, aber das haben wir weggesteckt.“ Ihn störte es, bei hohen Temperaturen auf den Kunstrasen zu müssen, außerdem gab es auch so kleinere Nebenkriegsschauplätze. „Ich habe die Spieler an der Ehre gepackt“, sagt Kleinschrodt. Es funktionierte. „Die Jungs sind fit, ziehen alle mit und wollen auch alle besser werden“, sagt Kleinschrodt. „Man sieht auch, dass die Spieler, die zwischendurch mal auf der Bank saßen jetzt den Kopf frei haben.“ Lorenz Minder zum Beispiel oder Jan Ruven Schieferdecker. Ein Lob gab es auch an Samuel Schmitt. „Sam spielt seit Wochen auf hohem Niveau. Er macht auf der Zehn viele Bälle fest“, sagt Kleinschrodt. „Aber eigentlich will ich gar niemanden herausheben.“ Die ganze Mannschaft funktioniert besser als noch zu Saisonbeginn. Das soll nun gegen Nagold so weitergehen.
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