Zu Gast bei Freunden

Zu Gast bei Freunden

Mit dem VfB Neckarrems verbindet der FSV nicht nur eine Fanfreundschaft, auch die Trainer verstehen sich gut - am Samstag muss das alles aber für 90 Minuten ruhen.

Nach dem Heimsieg gegen den FC Wangen will der FSV Hollenbach am Samstag mal wieder auswärts einen Dreier folgen lassen. Gerade auf fremdem Platz hat der Verbandsligist in dieser Saison so seine Probleme. In sieben Spielen gelangen erst zwei Siege.

„Wir wollen den Schwung mitnehmen, auch wenn gegen Wangen nicht alles Gold war, was glänzt“, sagt Trainer Martin Kleinschrodt. Das klare 3:0 täuschte zuletzt etwas über die Leistung hinweg. Vor allem in der ersten Viertelstunde war der Gast stärker. „Ich habe aber auch vorgegeben, dass wir kontrolliert beginnen sollen, damit wir hintenraus noch Körner haben“, sagte Kleinschrodt. Dies ging am Ende auf. Auch die Platzverhältnisse spielten teilweise mit und verhinderten entweder den präzisen Pass in die Spitze oder einen konsequenten Abschluss. Das soll sich gegen Neckarrems ändern. „Deren Trainer Markus Koch ist ein guter Bekannter von mir. Wir tauschen uns oft aus. Wir dürfen die aber nicht unterschätzen“, sagt Kleinschrodt. In der Tabelle stehen die Gastgeber auf Rang 13, einem Abstiegplatz. „Die haben aber einen guten Kader, eine relativ erfahrene Mannschaft. Die sind gefährlich und haben gegen die Top-Mannschaften meist nur knapp verloren. Das zeigt schon, welches Potenzial sie haben“, sagt Kleinschrodt. Doch nicht immer bringen die Neckarremser ihr volles Leistungsvermögen auf den Platz.

„Ich will, dass der Trend weitergeht und wir etwas holen“, so Kleinschrodt. Zuletzt schwankten die Leistungen seines Teams immer wieder etwas. Die Ergebnisse stimmten nicht immer. „Uns war das vor der Saison bewusst, dass es zu Fehlern kommen kann, wenn wir mit ungelernten Abwehrspielern ins Rennen gehen“, sagt Kleinschrodt. Zuletzt häuften sich die Patzer, weshalb die Hollenbacher auch in einer kleinen Ergebniskrise steckten. Gegen Wangen wurden die Fehler vermieden und schon klappte es auch wieder mit einem Sieg. „Im Grunde haben wir immer ordentlich gespielt, nur fehlte in einigen Situationen die Konzentration. Das ist bei so einer jungen Mannschaft aber normal“, sagt Kleinschrodt. Außerdem musste er das eine ums andere Mal umbauen. Zuletzt wurde Marius Uhl vom Linksverteidiger zum Innenverteidiger umgeschult. Offensivmann Samuel Schmitt rückte für ihn in die Viererkette. Und da Stürmer Sebastian Hack auf unbestimmte Zeit ausfällt, stand Michael Kleinschrodt in der Sturmspitze und Noah Krieger auf der Zehn. „Das hat er gut gemacht, ordentlich gespielt. Das Tor hat mich für ihn gefreut“, sagt Kleinschrodt. „Auch Sam muss ich loben. Er denkt für das Team und hat in der Defensive seine Sache gut gemacht.“ Zu Hause fallen solche Veränderungen den Hollenbachern aber auch leichter. Auswärts tun sie sich damit schwer.

Gut, dass Manuel Hofmann wieder dabei ist. „Er gibt uns schon Stabilität und ist ganz wichtig“, sagt Manager Karl-Heinz Sprügel. Auch Kleinschrodt ist froh, wenn seine erfahrene Mittelachse mit Philipp Hörner, Manuel Hofmann, Christoph Rohmer und Michael Kleinschrodt komplett ist. Das sollte sie am Samstag auch sein. Denn neben Sebastian Hack fällt lediglich Philipp Volkert aus.     

 

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