Über Wille zum Sieg

Über Wille zum Sieg

Bei Aufsteiger 1.FC Heiningen will der FSV eine Reaktion auf den verkorksten Start zeigen

Der FSV Hollenbach wartet weiter auf den ersten Sieg in diesem Jahr. Drei Unentschieden und eine Niederlage ist die magere Bilanz des Verbandsligisten seit der Winterpause. Waren das 1:1 und 2:2 gegen die Spitzenteams Rutesheim und Sindelfingen noch zu verkraften, das 3:3 und 1:2 gegen den Letzten und Vorletzten Breuningsweiler und Albstadt waren hingegen ärgerlich.

Nun geht es am Samstag um 15 Uhr zum Aufsteiger 1. FC Heiningen, der sich im Mittelfeld eingenistet hat. Der 2:0-Sieg im Hinspiel war so etwas wie die Trendwende beim FSV Hollenbach. Danach fand das Team in den Rhythmus. Auf ähnliches hofft nun auch Trainer Martin Kleinschrodt. „Das war in der Vorrunde schwer gegen die. Die haben zwei, drei super Spieler“, sagt Kleinschrodt. Allen voran ist da Benjamin Kern zu nennen. „So einen gibt es in der Liga nicht noch einmal. Das ist ein Unterschiedspieler“, sagt Kleinschrodt. „Wir sind da aber hoffentlich gewappnet. Das wird auf jeden Fall ein knappes Ding. Das ist eine zweikampfstarke Mannschaft. Da zeigt sich, wer das Spiel mehr gewinnen will.“

Am vergangenen Wochenende spielten die Heininger gegen den abstiegsgefährdeten VfB Neckarrems 3:3. Überhaupt ist die Defensive mit 35 Gegentoren nicht ganz sattelfest. Zuletzt hatten aber auch die Hollenbacher in der Abwehr so ihre Probleme. Acht Gegentore in den vier Spielen nach der Winterpause sind zu viele. Das liegt aber nicht allein an der Verteidigung. Es fehlt an Zweikampfstärke im Mittelfeld. Dadurch krankt dann auch das Offensivspiel. Kleinschrodt hat das Spiel gegen Albstadt mittlerweile in Ruhe analysiert. „Auf Video hat es gar nicht so schlimm ausgesehen“, sagt der Coach.

„Das Negative wird von Erwartungen erzeugt, die nicht erfüllt werden.“ Und die Erwartung gegen das Schlusslicht war eben ein Sieg. Der wäre auch möglich gewesen, hätte die Chancenverwertung auch nur ansatzweise gestimmt. „Wir müssen sehen, dass wir wieder positiv werden“, sagt Kleinschrodt. „Das ist wichtig.“ Und als positiv sah er unter anderem an, dass die Chancen erarbeitet wurden. Vergangen Samstag waren eben die Gäste effektiver. Aus drei guten Chancen machten sie zwei Tore. „In der zweiten Halbzeit kann ich den Jungs keinen Vorwurf machen. Die haben es versucht. Wir haben gut trainiert diese Woche und an ein paar Stellschrauben gedreht.“

Und dann sollten sich die Spieler noch einen Rat von Manager Karl-Heinz Sprügel zu Herzen nehmen: „Wir sollten einfach nur auf uns schauen und Fußball spielen. Wenn wir unsere Spiele gewinnen, ist es egal, was die anderen machen. Aber zu viele Spieler sind im Moment neben der Kappe.“ Dadurch passt das Gefüge zu Zeit nicht.




































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