Reaktion zeigen

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Mit dem 1. FC Heiningen kommt ein effizienter Aufsteiger in die JAKO-Arena

Der Trainer erwartet eine Reaktion. „Mit der Leistung in Albstadt können wir nicht zufrieden sein“, sagt Martin Kleinschrodt, Coach des Verbandsligisten FSV Hollenbach. „Ab der 60. Minute war es dann in Ordnung. Da haben wir Gas gegeben.“ Aber am Ende stand ein 2:4. Es war die dritte Niederlage im fünften Spiel. In dieser Zeit mussten die Hollenbacher 11 Gegentreffer hinnehmen. „Die Tore sind zu einfach gefallen“, sagt Kleinschrodt. Oft sind es individuelle Fehler, die zu den Treffern der Gegner führen. Vielleicht findet der FSV ja am Samstag seine Stabilität wieder. Dann ist um 15.30 Uhr der 1. FC Heiningen zu Gast in der Jako Arena. Der Aufsteiger gehört zu den Minimalisten in der Offensive, hat mit erst fünf erzielten Toren bereits acht Punkte gesammelt – immerhin zwei mehr als Hollenbach. „ich will jetzt eine Reaktion von der Mannschaft sehen“, sagt Kleinschrodt. „Wir haben genügend oberligaerfahrene Spieler im Team. Wir müssen mehr investieren. Jemand muss die Rolle annehmen und die jungen Spieler führen.“
Den kommenden Gegner sieht er als „spielstarken, gefestigten Aufsteiger. Die haben nichts zu verlieren. Die sind mit acht Punkten voll im Soll und können befreit aufspielen.“


Die Hollenbacher stehen dagegen schon etwas unter Druck. Zumal die Ansprüche vor der Saison andere waren.
Vielleicht kann gegen Heiningen der bisher verletzte Kapitän Marc Zeller wieder auflaufen. Zu Beginn der Woche stieg er wieder ins Training ein. „Wir wollen aber nicht zu früh etwas riskieren“, sagt Kleinschrodt. „Er muss mir das Go geben.“ Dafür fallen Markus Herkert, Torben Götz und Lukas Ryl aus. Trotzdem ist die Personallage damit noch stabil.


Dafür war die Stimmung etwas angespannt. „Die Spieler waren mit sch selbst beschäftigt“, sagt Kleinschrodt. „Wir zahlen gerade einfach viel Lehrgeld.“ Aber nicht nur in der Defensive. „Auch in der Offensive fehlt oft die Cleverness. Wir müssen unseren Ballbesitz besser ausspielen oder auch mal vor dem Flanken den Kopf hoch nehmen“, sagt Kleinschrodt. Zu oft werden Hereingaben geblockt oder sie sind zu ungenau. „Ich will jetzt sehen, dass die Mannschaft den Kampf annimmt“, sagt Kleinschrodt. Denn auch die Heininger wollen nach zwei Niederlagen in Folge mal wieder punkten.   

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