FSVAktuell

Hollenbach will wieder überzeugen

FC Albstadt - FSV Hollenbach

Die Rot-Blauen wollen beim FC Albstadt ihre Tabellenführung verteidigen

Das kann sich eigentlich sehen lassen. Der FSV Hollenbach steht nach sechs Saisonspielen mit 15 Punkten auf Platz eins der Verbandsliga. Nur ein Spiel (1:2 in Wangen) verlor Trainer Marcus Wenninger mit seiner Mannschaft. Bis auf Öhringen ging es dabei gegen Spitzen- oder vermeintliche Spitzenteams der Liga. Am Samstag (Spielbeginn 15.30 Uhr) steht nun die Auswärtsfahrt zum FC Albstadt an. Die Gastgeber schlugen zuletzt Schlusslicht SKV Rutesheim mit 6:3. Trotzdem stehen die Albstadter im hinteren Tabellendrittel. Zu unterschätzen sind sie deshalb aber nicht. Zu ausgeglichen ist die Liga, um einen Gegner leicht nehmen zu können.  

Auch wenn beim FSV Hollenbach die Ergebnisse in der Anfangsphase der Saison stimmten. Manager Karlheinz Sprügel war nicht zufrieden. Er möchte eine größere spielerische Dominanz seiner Mannschaft sehen. “Sie hat mehr Potenzial”, sagt Sprügel. Es ärgert ihn vor allem, dass das Team bisher lediglich im ersten Spiel gegen Ilshofen 90 Minuten lang überzeugte. Ansonsten waren es 45 bis 70 gute Minuten. Dies reichte aber meist. So wie zuletzt gegen Calcio Leinfelden-Echterdingen. Die Gäste glänzten spielerisch. Hollenbach ließ aber insgesamt nur wenig zu. Sprügel lobte dann auch die "kämpferische Einstellung" des FSV. Gegen Albstadt erwartet er nun mehr Spielstärke. Das wird sicher auch nötig sein. Es ist mit einem eher kompakten Gegner zu rechnen. Dies gilt es dann zu knacken. “Wir müssen besseren Fußball spielen, weil wir es können”, sagt Sprügel. “Das müssen wir einfach auch auf den Platz bringen. Sonst kann es sich mal rächen.”

So wie gegen Wangen als die Hollenbacher einen 1:0-Vorsprung verspielten oder gegen Sindelfingen als es nach einem 3:0 nochmal eng wurde. Wenninger sieht das etwas anders. “Es ist schon kein Glück mehr, wenn man gegen alle vier Mannschaften gewinnt, die vorne mit dabei sind. Das ist dann auch ein Stück Qualität. Wir sind erstmal zufrieden. Aber es sind erst sechs Spiele. Wir müssen das jetzt weiter beweisen. Auch gegen die Mannschaften aus dem hinteren Drittel. Dann wird es sich zeigen, ob wir auch längere Zeit oben mit dabei bleiben können.”

Härtester Verfolger ist eher überraschend im Moment Aufsteiger TSG Tübingen. Dieser schlug zuletzt den TSV Ilshofen mit 1:0 und hat nach drei Siegen und drei Unentschieden zwölf Punkte auf dem Konto. Es folgen Dorfmerkingen und Essingen (beide elf). Mit zehn Zählern kommen Sindelfingen, Neckarrems und Wangen. Dies unterstreicht die Ausgeglichenheit der Liga.          

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