FSV mit Remis in Tübingen

FSV mit Remis in Tübingen

Hollenbach zeigt vor allem in der 2. Hälfte eine ansprechende Leistung

Immerhin einen Punkt holte sich der Verbandsligist FSV Hollenbach am Freitagabend im Duell mit der punktgleichen TSG Tübingen. „Ich bin positiv gestimmt weil es in der zweiten Halbzeit eine super Leistung war. Eigentlich hätten wir gewinnen müssen“, sagte Trainer Martin Kleinschrodt nach dem 1:1.

Beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab. Tübingen stand in der Defensive sehr sicher und machte es den Hollenbachern schwer. Den Gästen fielen nur wenige spielerische Lösungen ein. In der 19. Minute nutzte Tobias Dierberger eine Abstimmungsschwierigkeit in der Hollenbacher Abwehr und sorgte für das 1:0. Tübingen war nun im Spiel und auch das bessere Team. Allerdings musste FSV-Torhüter Philipp Hörner nur noch einmal bei einem Freistoß retten. Die TSG hatte insgesamt die besseren Aktionen, Hollenbach leistete sich zu viele Fehler. Und trotzdem: Die Gäste hatten in der ersten Halbzeit zwei richtig gute Möglichkeiten. Robin Dörner traf auch nach einem Pass von Samuel Schmitt in die Tiefe. Doch das Schiedsrichter-Gespann entschied auf Abseits. Fabian Czaker war aber passiv und Dörner sei aus dem Hintergrund gekommen, meinte Kleinschrodt. Eine Hereingabe von Marius Uhl fand dann keinen Abnehmer. 

Der Trainer hatte schon während der ersten Halbzeit umgestellt und machte nach der Pause weiter. Es wirkte. Michael Kleinschrodt agierte nun defensiver, mit Samuel Schmitt an seiner Seite. Dörner beorderte er ins Zentrum und Lorenz Minder kam für Christoph Rohmer. Der zweite Abschnitt gehörte nun den Gästen. „Tübingen war nicht mehr vorhanden“, sagte Kleinschrodt. Der FSV war nun das bessere Team. Der Ausgleich in der 58. Minute war dann auch verdient. Robin Dörner legte vor, Marius Uhl schoss und Lorenz Minder verwertete den Abpraller mit dem Kopf zum 1:1. „Wir haben richtig gut Fußball gespielt. Der Kunstrasen kam uns da entgegen“, sagte Kleinschrodt. „Das war die beste Halbzeit seit ich Trainer bin.“ Ein weiteres Tor fiel aber nicht mehr. Die Tübinger Defensive stand sicher, ließ nicht viel zu. Hollenbach fehlte dagegen im entscheidenden Drittel etwas die Durchsetzungsfähigkeit. Pech hatten die Gäste, als ein Kopfball von Manuel Hofmann an der Unterkante der Latte landete.      
 
 TSG Tübingen
Lukas Weber, Kay Rosmer, Lukas Hartmann, Jan Bursik, Adrian Braun (66. Edis Kurbardovic), Tim Schöller (61. David Haar), Yannick Zenner (77. Simeon Zahn), Tammo Heinzler, Adil Iggoute (71. Luca Alfonzo), Tobias Dierberger, Lars Lack - Trainer: Michael Frick

FSV Hollenbach
Philipp Hörner, Marc Zeller, Marius Uhl (74. Arne Schülke), Timo Brenner, Samuel Schmitt (87. Jonas Limbach), Michael Kleinschrodt, Christoph Rohmer (46. Lorenz Minder), Manuel Hofmann, Dennis Hutter, Robin Dörner, Fabian Czaker - Trainer: Martin Kleinschrodt

Schiedsrichter
Thomas Renner (Meßkirch)

Zuschauer
120

Tore
1:0 Tobias Dierberger (19.)
1:1 Lorenz Minder (58.)
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