FSV in der Vorbereitung

FSV in der Vorbereitung

Kurz vor dem Start ins Trainingslager hat der FSV bereits Klarheit auf einigen Positionen

Vor gut einer Woche startete der Verbandsligist FSV Hollenbach in die Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte. Bisher stehen ein 9:0 Sieg gegen die SG Sindringen/Ernsbach und ein 3:2 Sieg gegen die Spfr. Schwäbisch Hall zu buche - am Mittwoch, 05.02.2020 geht es für die Jungs um Trainer Martin Kleinschrodt ins Trainingslager nach Belek/Türkei.

Veränderungen gibt es bisweilen kaum, aber die Planungen für kommende Saison laufen bereits. Die Winterpause ist beim Verbandsligisten FSV Hollenbach die wichtigste Zeit der Kaderplanung für die nächste Saison. Manager Karl-Heinz Sprügel führte in den vergangenen Wochen dementsprechend viele Gespräche. Und das erfolgreich. So kann ein großer Teil der aktuellen Mannschaft gehalten werden. Es fehlen nur noch wenige Zusagen für nächste Saison. Bereits im Winter hat Baris Yerlikaya den Club verlassen und sich dem Landesligisten Spvgg Satteldorf angeschlossen, bei dem er vor seiner Zeit in Hollenbach schon in der Jugend spielte. Definitiv steht für kommende Saison im Moment nur ein Abgang fest: Torben Götz will sich nächste Saison als Spielertrainer versuchen. Dafür wurden für die Offensive bereits zwei Neuzugänge präsentiert: Hannes Scherer kommt im Sommer vom Regionalligisten TSG Balingen. Unlängst sagte auch Goran Jurjevic vom FV Lauda zu. „Er will es nochmal wissen und sucht eine neue Herausforderung“, sagt Sprügel. Der 25-Jährige war bereits 2018 Torschützenkönig der Landesliga Odenwald mit 34 Treffern. Mit Lauda gelang damals der Titelgewinn und der Aufstieg in die Verbandsliga. Diese Saison stürmt er nun wieder in der Landesliga und zwar weiter für Lauda. In der Vorrunde traf Jurjevic 18 Mal. Bereits für nächste Saison zugesagt haben Manuel Hofmann, Arne Schülke, Samuel Schmitt, Philipp Hörner, Christoph Rohmer und Boris Nzuzi. Jonas Limbach und Marius Uhl hatten bereits einen Vertrag, der noch für nächste Saison gilt.  

Außerdem  hängt auch Martin Kleinschrodt auf jeden Fall ein weiteres Jahr als Trainer an.  „Ich hatte jetzt von meiner Frau das Go. Wir bekommen es gut hin. Die Familie steht an erster Stelle, dann kommt die Arbeit, dann der Fußball. Meine Frau merkt auch, dass es mir gut tut“, sagt Kleinschrodt. Das sorgte für Zufriedenheit beim Manager: „Ich war froh und zufrieden, dass er zugesagt hat. Er hat die Möglichkeit, die Mannschaft weiterzuentwickeln. Das ist auch wichtig für ihn. Ich denke, mit der Truppe haben wir eine gute Möglichkeit, weiter vorne mitzuspielen.“ Noch fehlt das eine oder andere Vertrags-Gespräch mit Spielern aus dem aktuellen Kader. Diese will Sprügel zum Auftakt der Wintervorbereitung oder spätestens im Trainingslager Anfang Februar führen. „Es macht mir gerade richtig Spaß als Trainer. Ich habe mir da auch etwas aufgebaut, an dem Herzblut hängt. Und auch ich habe mich gerade im Hinblick auf die erste Saison weiterentwickelt“, sagt Kleinschrodt.

Trotz des Abgangs von Yerlikaya wird es wohl keinen Winter-Neuzugang geben. „Wir haben auch darüber diskutiert“, sagt Martin Kleinschrodt. „Unser Kader ist ja dünn, deshalb haben wir sogar überlegt, ob wir Baris überhaupt gehen lassen sollen.“ Am Ende kam der Verein dem Wunsch des Spielers nach. „Es darf eben nicht viel passieren“, sagt Kleinschrodt. „Ich wollte aber niemanden, der nicht zum FSV passt. Man muss ja auch betonen, das was wir in der Jugendarbeit machen, ist schon eine Hausnummer.“ So setzt man auf das bewährte Personal, um auch in der zweiten Saisonhälfte weiter um den zweiten Platz mitzuspielen.

„Wir sind dünn besetzt, haben es aber geschafft, das Niveau insgesamt anzuheben. Da wollen wir weitermachen. Ganz klar ist, ich will im Kampf um Platz zwei bis am Ende dabei bleiben. Und das wird richtig schwer“, sagt Kleinschrodt. „Es wird eng, es wird spannend. Aber das ist es doch, was wir wollen. Es ist ja schön, dass wir nicht im Mittelfeld rumdümpeln. Der Druck ist etwas positives. Ehingen und Gmünd sehe ich als härteste Konkurrenten. Mal sehen, ob es Backnang schafft, den Vorsprung so groß zu halten. Wir müssen nicht aufsteigen, aber die Erwartungen steigen.“

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