Essingen zu Gast

Essingen zu Gast

FSV Hollenbach - TSV Essingen

Hält Hollenbach die makellose Heimbilanz auch gegen den TSV Essingen?

Der FSV Hollenbach will am Samstag seine bisher makellose Heimbilanz behalten. Sechs Spiele in der Jako Arena bedeuteten sechs Siege. Nun kommt mit dem TSV Essingen am Samstag um 14.30 Uhr ein harter Brocken auf die Mannschaft von Trainer Marcus Wenninger zu.

Die Essinger gehörten in den vergangenen Jahren immer zum Kreis der Verbandsliga-Titelkandidaten. Auch dieses Jahr wurden sie hoch gehandelt. Zu Recht. Sie nisteten sich in der Spitzengruppe ein, blieben aber immer etwas auf Abstand zu Teams wie Hollenbach, Dorfmerkingen oder Ilshofen. Vergangenes Wochenende musste der TSV einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Mit 2:3 verlor Essingen knapp gegen den Aufsteiger SKV Rutesheim. Unglücklich zwar, aber so riss der Abstand zur Spitzengruppe nun ab. Neun Punkte beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Hollenbach. Mit einer erneuten Niederlage wird es für die Essinger schwer, sich wieder in die Spitzengruppe zurückzukämpfen.

Die Hollenbacher demonstrierten mit Heimsiegen unter anderem gegen die Spfr Dorfmerkingen (2.) oder Calcio Leinfelden-Echterdingen ihre Heimstärke. Gegen Essingen soll nun der nächste Dreier her. Dies ist aufgrund der Probleme bei den Auswärtsspielen (zuletzt zwei Unentschieden in Folge) auch nötig. „Es ist zwar keine Katastrophenbilanz von zwei Siegen, drei Unentschieden und einer Niederlage auswärts“, sagt Wenninger, „aber wir dürfen uns nicht nur auf die Heimspiele verlassen.“ Das würde nicht zum Wiederaufstieg in die Oberliga reichen.
Nach dem Unentschieden beim 1. FC Normannia Gmünd ist der Vorsprung auf Dorfmerkingen (26) und Ilshofen (27) weiter geschmolzen. Auch wenn Wenninger den Gegner lobte, der es gut gemacht habe, tief stand und Hollenbach keine Räume gab,  sagte er: „Ich bin nicht unzufrieden aber auch weit weg von zufrieden. Man muss auch immer sehen, gegen wen man gespielt hat und die haben Qualität in der Mannschaft.“

Die Qualität hat eben auch seine Mannschaft – nur bringt sie derzeit diese vor allem zu Hause auf den Platz. Und das auch nicht immer über 90 Minuten.

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