Es geht wieder los!

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Hollenbach startet zum Verbandsliga-Auftakt in Laupheim

Das erste Saisonspiel hat seine Tücken. Man weiß nach der langen Vorbereitung noch nicht genau, wo man steht. Martin Kleinschrodt tut sich deshalb auch noch schwer, seine Mannschaft einzuschätzen. Für den neuen Trainer des Verbandsligisten FSV Hollenbach steht am Samstag beim Aufsteiger FV Olympia Laupheim ein Auswärtsspiel an. „Klar fahren wir dahin und wollen gewinnen. Aber wir haben auch einen gewissen Respekt“, sagt Kleinschrodt.
Nach einer durchwachsenen Vorbereitung arbeiteten die Hollenbacher in dieser Woche verstärkt an ihrem neuen Spielsystem, das auf mehr Ballbesitz ausgelegt ist als in der Vergangenheit. Dazu wurde die Mannschaft weiter verjüngt.

Noch läuft nicht alles rund. Aber auch personell gibt es gleich zum Saisonstart Schwierigkeiten. So sind Kapitän Marc Zeller, Neuzugang Torben Götz und Sebastian Hack verletzt. Bei dem dünnen Hollenbacher Kader ist dies durchaus problematisch. „Da müssen wir jetzt durch“, sagt Kleinschrodt. „Die Vorbereitung hat eigentlich gut angefangen. Zum Schluss haben wir dann Lehrgeld bezahlt. Wir waren in ein paar Situationen zu grün.“ Und so stand im WFV-Pokal bereits das Aus in der ersten Runde gegen den Landesligisten TV Oeffingen.


Nun steht mit Laupheim eine noch etwas härtere Prüfung an. Die Gastgeber sind zwar erst aufgestiegen, davon lässt sich Kleinschrodt aber nicht blenden. „Das ist eine gefestigte Truppe. Eine Mannschaft, die Geschlossenheit zeigt. Es wird auf jeden Fall ein schweres Spiel auswärts. Das wird ein harter Auftakt.“


Auch wenn die Ergebnisse der Hollenbacher nicht immer stimmten, hält Kleinschrodt an der Grundeinstellung fest. „Ich will, dass wir Fußball spielen, aber mit Kopf“, sagt der Trainer. „Wir haben an der Stabilität gearbeitet. Ich glaube an unsere Stärke. Auch wenn wir viele Verletzte haben.“  

Gute Ansätze zeigten die Neuzugänge, allen voran Robin Dörner. Vergangene Saison spielte er noch in der Oberliga-A-Jugend des FV Löchgau. „Er hat in der Vorbereitung auf sich aufmerksam gemacht“, sagt Kleinschrodt. „Er hat Torinstinkt. Das gefällt mir an ihm. Aber er muss an seiner Robustheit und dem Defensivverhalten noch etwas arbeiten.“ In den Testspielen erzielte Dörner beinahe in jeder Partie einen Treffer. „Auch Markus Herkert hat eine gute Veranlagung. Ich bin froh, ihn im Team zu haben“, sagt Kleinschrodt. Er hat eine super Athletik und eine gute Technik. An ein paar taktischen Dingen müssen wir noch arbeiten.“ Pech hatte Neuzugang Nummer drei. Torben Götz verletzte sich während der Vorbereitung, hinterließ aber auch bis dahin einen guten Eindruck. Jetzt müssen die Hollenbacher zeigen, wie weit sie wirklich schon sind mit dem Umbruch und den Umstellungen.

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