Einwurf

Einwurf #9

Zahlen, Daten, Fakten - Alles Wichtige zur vergangenen Saison

Zahlen, Daten, Fakten – Die Oberliga Saison 2013/2014 knallhart analysiert

Wusstet ihr, dass für einen Profi-Fußballer die Wahrscheinlichkeit von Luis Suarez gebissen zu werden höher ist, als die Wahrscheinlichkeit von einem Hai gebissen zu werden, oder dass es sich für Cristiano Ronaldo nicht lohnt ein auf der Straße liegendes 2€-Stück aufzuheben, da er während des Aufhebens sowieso mehr verdient?

Nun ja, es gibt sicherlich nützlichere Fakten als die obig genannten aber wer mich kennt weiß, dass ich Statistiken mindestens genauso liebe, wie einst Jürgen Klinsmann als Bayern-Coach. Da außer der WM gerade ja ein wenig Amateurfußball- und dadurch auch Newsflaute herrscht, möchte ich Euch in diesem Einwurf einmal alle relevanten Zahlen und Fakten zur vergangen Oberligasaison aufzeigen.

Fangen wir doch mal mit den gröbsten Zahlen an… Unser FSV konnte in 34 Spielen 13 Siege einfahren (~ jedes 3. Spiel), trennte sich 9 Mal Unentschieden vom Gegner (~ jedes 4. Spiel) und verlor 12 Mal (~ jedes 3. Spiel). In diesen Spielen schoss man 49 Tore (1,44 pro Spiel) und musste 56 Mal den Ball aus dem Tor holen (1,65 pro Spiel), was unterm Strich eine Tordifferenz von -7 ausmacht. In dieser Saison holte Coach Ralf Stehle mit seinen Mannen durchschnittlich 1,4 Punkte pro Spiel. Den höchsten Sieg feierte man in der Saison 13/14 beim 5:1 in Bruchsal, die höchste Niederlage fuhr man beim 1:6 in Heidenheim ein. „Dahoam“ war man wieder recht erfolgreich und gewann von 17 Heimspielen 8 Mal, spielte 5 Mal Unentschieden und verlor nur 4 Mal. Auswärts hingegen offenbarte man öfter kleine Schwächen und gewann in 17 Auftritte in fremden Terrain nur 5 Mal, ergatterte 4 Remis und verlor 8 Mal.

Torschützenkönig des FSV wurde dank seiner 13 Treffer Mittelfeldstratege Martin Kleinschrodt (der übrigens auch in die Oberligaelf der Saison gewählt wurde), was für ihn Platz 6 in der Gesamttorjägerliste bedeutet. Gefolgt wird er von Sanel Bradric mit 7 Toren und Christoph Schenk mit 5 Toren. Die meiste Zeit auf dem Platz verbrachte ebenfalls Vize-Kapitän Martin Kleinschrodt. Von 3060 Minuten die maximal möglich gewesen wären, stand er 2959 Minuten auf dem Feld, gefolgt von Manuel Hofmann mit 2803 und Martin Schmidt 2700 Minuten. Eine dritte Erwähnung findet Kleinschrodt bei den Elfmetern. „Mister 100%“ könnte man sagen, was auch stimmen würde, doch es gab auch nur einen zu verwandeln in dieser Saison (das aber sehr souverän!).

„Bad Boys“ dürfen sich Johannes Volk und Tobias Scheifler nennen, denn die beiden bekamen beide jeweils die meisten gelben Karten in der Hollenbacher Mannschaft (6), was aber im Vergleich zu anderen Teams immer noch ein sehr niedriger Wert ist! Dies schlägt sich auch in der Fairnesstabelle nieder: Platz 3 mit 64 gelben Karten (1,8 pro Spiel), 1 Mal gelb-rot und 2 Mal rot, hinter Villingen und Freiberg. Am wohlsten fühlten sich die Hollenbacher Jungs diese Saison offensichtlich auf dem 9. Rang, denn man hatte diesen Platz ganze 7 Spieltage inne. Beste Platzierung war der 2. Platz (2 Spieltage) und schlechteste Platzierung war der 13. Rang (1 Spieltag). Das Durchschnittsalter des diesjährigen Kaders war übrigens 26 Jahre.

Ein paar Zuschauer konnte der FSV in seiner JAKO-Arena (wo der Gästeblock ja bekanntlich nur durch Zäune von den umliegenden Feldern abgegrenzt ist – Insider wissen wovon ich spreche…) in der vergangenen Saison auch verbuchen. 5671 zahlende Zuschauer sahen sich die 17 Heimspiele der Hollenbacher an, was einen Zuschauerschnitt von 334 macht (nächste Saison gerne wieder mehr! J ). Rekord waren 520 Zuschauer beim 3:1 Sieg gegen den TSV Grunbach, trauriger Tiefpunkt war der 2:1 Sieg gegen den FV Ravensburg, der nur 120 Zuschauer anlocken konnte.

Man mag es mir verzeihen, dass in dieser Ausgabe des Einwurfs nahezu nur Zahlen vorkommen aber ansonsten gibt es über nicht viel zu berichten…

Lediglich der aktuelle Kader gibt allerlei Anlass zur Freude, denn bei den Neuzugängen und den gehaltenen Spielern darf man sehr optimistisch für die kommende Saison sein, dass man ausnahmsweise vielleicht mal überhaupt nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird.

Am 1. Juli steigen die Hollenbacher Jungs übrigens wieder ins Training ein, um pünktlich zum Rundenstart am 09./10.. August in Top-Form zu sein.

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