Einwurf

Einwurf #17

Über sonniges Wetter, den goldenen Herbst und Klein-Sibirien

Sonnig, mit Aussicht auf gute Zeiten
Nicht nur das Wetter gibt zurzeit allerlei Grund zur Freude, sondern auch unser FSV zaubert seinen Anhängern immer wieder ein Lächeln auf die Lippen. So avancieren die Mannen um Ralf Stehle langsam aber sicher zum Auswärtsschreck und sammeln ähnlich fleißig Punkte, wie die Eichhörnchen gerade Nüsse für den Winter sammeln. Die Stehle-Elf gewann vergangene Woche vor heimischem Publikum zunächst gegen die Kickers Pforzheim um nun am vergangenen Wochenende souverän und hochverdient beim VfR Aalen II mit 3:0 zu gewinnen – das 5. Spiele in Folge in dem man Auswärts ungeschlagen bleibt. Bei all dem kollektiven Erfolg den die Hollenbacher gerade haben und verdientermaßen ziemlich weit oben (5. Platz, 22 Punkte) in der Tabelle stehen, gab es auch individuelle Erfolge zu verzeichnen. Unser Maximilian Gebert wurde für sein Volley-Traumtor zum 1:0gegen Freiberg vom Fanportal
www.fanreport.com mit der Auszeichnung „Tor des 12. Spieltags ausgezeichnet“. In einer Abstimmung setzte er sich gegen drei andere Kandidaten deutlich durch und kann sich nun über eine Urkunde das Fanportals freuen. Martin Kleinschrodt zeigte sich gegen Pforzheim mal wieder in bester Torlaune und machte seinem Ruf als „Mertzilla“ beste Ehre, als er zwei Tore schoss. Mehr als verdient strich der torgefährliche Mittelfeldakteur dafür die Auszeichnung „Spieler des Spieltags“, ebenfalls von fanreport.com verliehen, ein. Auch am vergangenen Wochenende ließ er sich nicht lumpen und schnürte auch gegen Aalen einen Doppelpack.

Goldener Herbst
Nicht nur bei unserer ersten Mannschaft läuft es gerade richtig gut – auch in der zweiten Mannschaft schlägt man sich trotz großer Personalnot gerade gut und überraschte zum Beispiel gegen Ligaprimus Wiesenbach oder zuletzt gegen Edelfingen mit einer guten Leistung und sammelte wichtige Punkte. Auch bei den A-Junioren läuft’s nicht schlecht. Am vergangenen Wochenende zeigte man zwar sicherlich nicht das beste Spiel, schlug Astoria Walldorf am Ende aber nicht unverdient mit 1:0 vor heimischem Publikum und kletterte damit in der Tabelle erneut in höhere Gefilde. Unsere B-Junioren kämpfen sich gerade aus dem Tabellenkeller raus und scheinen ihre Krise zumindest teilweise überwunden zu haben. Zwar ist der Abstand zu den Abstiegsplätzen quasi nicht vorhanden (1 Punkt), doch immerhin kommen von Spieltag zu Spieltag Punkte aufs Konto und das ist was letztendlich zählt. Unsere C-Junioren zeigten sich letzte Woche gegen Fellbach ungewohnt schwach und spielten am Ende etwas glücklich 0:0. Zuletzt war man spielfrei und hat nun noch etwas Zeit um sich auf das Spiel gegen das Überraschungsei der Liga (Hofherrnweiler) vorzubereiten und die gemachten Fehler abzustellen. Unsere D-Junioren blicken bereits der Hallenrunde entgegen und können sich aktuell noch etwas ausruhen. Seit letzter Woche stehen die Jungs um Trainertrio Martin Ziegler, Jürgen Herrmann und Hubert Engelhardt nämlich als Herbstmeister der Bezirksstaffel Hohenlohe fest und befinden sich bereits in der Winterpause.

Klimazone Hollenbach
Wer über einen längeren Zeitraum beim FSV ist/war sollte wissen, was mit dieser Überschrift gemeint ist. Manchmal scheint es, als hätte der kleine Ort der auf dem Hügel über dem Jagsttal thront eine eigene Klimzone und so hat sich bei Auswärtigen der Spitzname "Klein-Sibirien" eingebürgert. Aktuell ist es noch erträglich in der Hollenbacher Klimazone doch vor allem Abends weht auf dem Sportgelände ein eisiger Wind, der die 5°C zu gefühlten -5°C macht. Was trotz dieser eher speziellen klimatischen Bedingungen zumindest die Gemüter etwas aufwärmt ist die Tatsache, dass fast alle Hollenbacher Mannschaften mit einem tollen Gefühl in die nächsten Wochen gehen können. So gut wie jetzt stand der FSV noch nie da - die meisten Teams haben ihr Soll zur (anstehenden) Winterpause erfüllt oder gar übertroffen. Bleibt zu hoffen, dass sich dieser positive Trend auch in den noch ausstehenden Spielen und den Hallenrunden fortsetzt und wir diese Saison zu einer ganz besonderen machen können.
Die Hollenbacher wären aber nicht Hollenbacher, wenn sie sich auf den erzielten Erfolgen ausruhen und nicht weiter nach dem Maximum streben würden

In diesem Sinne: Pack mers!





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